Die Planeten

        Mein

        Vater 

        erklärt

        mir

        jeden

        Samstag

        unseren

        Nachthimmel

 

Merkur

Venus

Erde

Mars

Jupiter

Saturn

Uranus

Neptun


 

Quelle: Wikipedia
Quelle: Wikipedia

Unter den 2.500 Sternen, die man in einer klaren Nacht sieht, sind bis zu fünf, die ihre Lage gegenüber den anderen Sternen verändern. Sie stehen immer im Tierkreis und haben ein besonders ruhiges Licht; sie nehmen am täglichen Umschwung teil. Das sind die Planeten. Selten sieht man alle fünf auf einmal. Wenn du einen Stern im Tierkreis findest, der nicht in der drehbaren Sternkarte verzeichnet ist, dort also nicht "hingehört", kannst du sicher sein, einen Planeten zu sehen. 

Mars, Jupiter und Saturn sind die äusseren oder obersonnigen Planeten. Venus und Merkur sind die inneren oder untersonnigen Planeten.

Mars

Mars wird als Repräsentant des Kriegsgottes angesehen, er hat ein rötliches Licht. Mars bewegt sich im Durchschnitt etwa halb so schnell wie die Sonne, er braucht knapp zwei Jahre für einen Gang durch den Tierkreis.

Jupiter

Jupiter hat als Göttervater ein majästetisches, weisses Licht. Seine Helligkeit kann mit Sirius verglichen werden. Für einen ganzen Umlauf im Tierkreis braucht er zwölf Jahre. Er geht jeweils vier Schritte vorwärts und einen Schritt zurück. Jupiter besitzt vier grössere Monde.

Saturn

Saturn ist im Griechentum der Vater des Jupiter, der Chronos, Bringer der Zeit. Seine Leuchtkraft kommt an die des Jupiters nicht heran. Zu einem Umlauf im Tierkreis benötigt er dreissig Jahre, somit bleibt er in einem Tierkreisbild gemächlich zweienhalb Jahre. Saturn ist also recht langsam und macht gewissermassen den Eindruck eines alten Gesellen. Man hat den Eindruck, dass Saturn drei Schritte nach vorn macht, dann einen zurück. Mit einem etwas besseren Fernrohr sieht man seinen eigenartigen Ring.

Venus

Die Bewegung der untersonnigen Planeten, Venus und Merkur, die wir im Folgenden betrachten wollen, werden nicht auf den Fixsternhintergrund bezogen wie die obersonnigen, sondern auf die Sonne. Der Sitz der Liebesgöttin ist der Planet Venus. Sie verhält sich am Himmel anders als die oben geschilderten Planeten. Venus hält sich immer in einem grösseren oder kleineren Abstand von der Sonne auf, niemals erreicht sie die Opposition zu ihr. Sie strahlt so kräftig wie kein anderer Stern. 

Venus ist abwechselnd Abendstern und Morgenstern.

Sie beginnt eine Abendsternperiode zaghaft, indem sie sich zunächst nur kurze Zeit nach Sonnenuntergang relativ schwach leuchtend am westlichen Abendhimmel zeigt. Mit der langsamen Vergrösserung des Abstandes zur Sonne nach Osten hin verlängert sich die Sichtbarkeit und die Leuchtkraft nimmt zu. Nach etwa fünf Monaten hat Venus den grösstmöglichen Abstand zur Sonne erreicht. Jetzt leuchtet sie unübersehbar hell bis zu vier Stunden nach Sonnenuntergang am westlichen Abendhimmel. 

Nach dem mühsam gewonnen Abstand von der Sonne am Himmel, wird er verhältnismässig rasch wieder geringer, zugleich auch die Sichtbarkeitsdauer. Einen Monat nach der grössten Elongation hat Venus ihren allerhellsten Glanz erreicht. Im folgenden Monat lassen die Helligkeit und die Sichtbarkeitsdauer rapide nach. Schliesslich erahnen wir Venus noch für kurze Zeit knapp über dem Westhorizont in der Abenddämmerung, wenige Tage später ist sie im Sonnenglanz verschwunden. EIne über sieben Monate währende Abensternperiode der Venus ist beendet.

Merkur

Ähnlich wie Venus verhält sich auch Merkur, nur unruhiger. Er ist der Götterbote und wechselt drei Mal im Jahr von der Abend- zur Morgenseite und zurück. Merkur ist der schnellste Planet im Tierkreis, nur der Mond ist noch schneller. Aus dem Glanz der Sonne heraustretend, zeigt er sich jeweils nur wenige Tage. Er umtänzelt gleichsam die Sonne. Er ist nur in der Dämmerungszeit zu sehen und nur dann, wenn er über der Ekliptik steht. Johannes Kepler nennte den Merkur den Mond der Sonne.

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